DFF – Treffen, Juni 2018


Dieses mal ließen wir mal wieder Farben sprechen. Die zwischenzeitlich schon etwas bekannter gewordenen Jo Sonja’s® – Schimmernde Effektfarben hatten es uns angetan. Als Verführer in Sachen Farbenreize konnten wir Niklas gewinnen. Falls ihn einige Berichteleser noch nicht kennnen das ist der junge Mann auf dem nachfolgenden Bild.


Besucherinnen und Besucher waren trotz Gewitter und heftigem Regenguss reichlich gekommen.


Mitgebrachte Werke


Während dessen ging Niklas schon in die Vollen. Für die Farbe brauchen wir erstmal eine Teil zum verzieren.


Eine Ahornschale diente als Vorführwerk.


Die beiden sind noch etwas abelenkt.


Der Finger von Johannes zeigt in Richtung nach unten und Manfred hat auch ganz tief reingeschaut. Für die die nicht so tief reingeschaut haben – ich bekenne: ja das Loch war gebohrt 🙂


Währenddessen war Niklas bei der Unterseite schon fast fertig. Ging Ruck Zuck.


Noch einen kleinen Rezess zum Umspannen


Umspannen und Oberseite. Hier ist für das Farbspiel eine flache Wölbung wichtig .


Unverzichtbare Basis – Schwarz als Grundlage für die Farben.


Der Föhn hilft bei schnellerer Trocknung – besonders bei Vorführungen. Allerdings bitte auf Staubaufwirbelungen achten. Machen sich nicht gut auf der Schwarzen Fläche.


Für die Farbe eignen sich besonders kleine Kunststoffschapsgläschen. Das Mischungsverhältnis Farbe zum Verdünner „Flow“ ist etwas Übungssache.


Es gibt ganz viele Möglichkeiten die Farbe aufzutragen.


Hier mal mit einem Pinsel.


Verwischen mit dünner Folie.


Tupfen und dann bei rotierender Maschine verlaufen lassen.


Mehrere Schichten Klarlack lassen die Farben in einer besseren Tiefenwirkung erstrahlen.


Auch hier hilft der Föhn die Wartezeit etwas zu verkürzen.


Und zum Schluss den inneren Teil der Schale ausdrehen – der soll ja schön hell bleiben.


Einige Zierringe am Umfang lockern das Bild in angenehmer Art und Weise auf.


Klingt hart ist aber so – man kann das alles auch einfach wieder leicht überdrehen und weg ist alles   🙁


So und jetzt stellte Niklas die Frage aller Fragen – – welche Kombination soll es denn werden für das fertige Werk ??

Hier sieht man sehr schön die Besonderheit der Farben. Die sind erstmal alle Weiß. Am besten man markiert die Gläschen oder stellt die Fläschchen mit der Originalfarbe dahinter,  um jederzeit zu Wissen was da für Farbe drin ist.


Eine Folie schützt die erste Reihe vor „Flugfarbe“.


Und hier nun der Künstler mit dem fertigen Werk.

Sehr gut gemacht Niklas – gekonnt locker und ausführlich erklärt. Mit diesen Informationen kann sich sicher jeder, der will, mal daran versuchen.

Gruß
Helmut

 

 

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3 Responses to DFF – Treffen, Juni 2018

  1. Manfred says:

    Hallo Frankendrechsler, Niklas und Helmut!

    Vielen Dank Helmut für Bilder und Bericht.
    Wenn du dich erinnern kannst, hat vor einiger Zeit ein Franke von Alten Männern bei der Nahrungs- und Getränkeaufnahme bei Stammtischzusammenkünften berichtet. Er meinte natürlich nicht die Frankendrechsler.

    Dein Bildbericht mit den Zuschauern ist von der Stimmung her richtig interessant. Von Wegen – Alte Männer !

    Niklas:
    Danke für deinen Vortrag und Vorführung. Am Anfang habe ich nicht gedacht, dass du die Scheibe hinbekommst. Aber du hast mit Können das Maschinchen überlistet.
    Toll was man mit Farbe, etwas Technik und Fantasie so alles zaubern kann.
    Durch dieses spezielle Bindemittel- und Pigmentkombination entsteht eine fast vezauberte Oberfläche und das mit ganz wenig Aufwand. Ich bin überzeugt dass es für diese modernen Oberflächen auch ein kaufendes Puplikum findet.
    Du musst dir nur eine Geschichte einfallen lassen. wie höchst schwierig diese aufwändige Technik ist.

    Vor einiger Zeit wollten die eingefleischten Schalen-und Rindenschalendrechsler von farbigen Oberflächen nichts wissen. Aber die kaufen ja so wieso nix.
    Für den schwarzen Untergrund würde ich das giftige Azeton als schnellflüchtiges Lösemittel in der Sprühdose austauschen.
    1x grundieren mit Schellack, Spiritus verdünnt.
    Leicht schleifen und dann sauber und weichen Acryl-flachpinsel die Oberfläche mit schwazer Vollton Disperion anlegen.Du wirst sehen, es geht gut. Durch den Musterauftrag entsteht ja auch eine leicht bewegte Oberfläche

    Nochmal zu Helmut,
    bei dem heutigen Preiskampf musst du deine Bohrtechnik nicht verteidigen. bei 285.- Euro kann eben nur diese Technik zur Ausfürung kommen.
    Bei größeren gebohrten Durchmessern streich auf den Boden Ponal Leim und sande mit 0,7-1,2 mm Quarzsand ab. Dann kann man das auch richtig fühlen und die Stiele der Trockenblumen rutschen nicht hin und her.

    So, nachdem Keinem zum Niklas seinen tollen Vortrag etwas eingefallen ist, habe ich ein paar Zeilen mehr geschrieben.

    Gruß
    Manfred

  2. Gerhard says:

    Manfred war schneller
    Vielen Dank an Niklas für den ausführlichen guten Vortrag. du bist auf dem richtigem Weg(du weißt wie ich das meine)
    Gerhard

  3. Helmut says:

    Hallo Manfred

    Gut das du geschrieben hast. Das mit dem Quarzsand war mir neu. Herzlichen Dank für den Tipp. Man(n) lernt halt immer was dazu.

    Gruß
    Helmut

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