DFF – Treffen Juli 2014 Kleine Perlen und runde Sachen mit Johannes

Also beginnen wir wieder mal mit unserem „Berichtle“ unseres Julitreffens

2009_10_08
Kleine Kugeln und Perlen sollten dieses mal gefertigt werden und das wollte uns Johannes mit hoffentlich großem Erfolg näher bringen. Einiges Überraschende erwartete uns dann gleich am Anfang.


Freunde der Handwerks – schaut sie euch an – unsere „Neue“
Stahlend schön und unbefleckt – ein echter Hingugger.


Ein einladender Ort zum Sammeln von Inspirationen im Grünen, unter Fahne, vor der Werkstatt in Neusles.


Mitgebrachte Werke von solchener


und solchener Art und Weise


Also legen wir los – der Abend ist ja noch jung.


Johannes zeigt uns sein Schatzkästchen mit den dazugehörenden Werkzeugen der Marke – wenns mal wieder schnell gehen soll.


Ohne Worte


Fränkische Runde sauber aufgereiht – können wir auf jeden Fall so lassen.


Aber wir wollten ja kein Fertigwerkzeug im Einsatz sehen sondern echte Handarbeit made in Franken.


Kleine Kantel ins Futter eingespannt und 2 mm Loch gebohrt.


Soweit so gut – aber dann läßt Johannes einfach den Bohrer mit Bohrspänen im Holz und drechselt quasi mit Bohrer als Abstützung.


Form vollenden und dann


Loch gar fertig durchbohren (damit kann man den Durchmesser an der Reitstockseite ebenfalls sehr klein drechseln und das Teil ist immer noch stabil gehalten).
Das nennt man dann statt Fadendrechseln halt eben Bohrerdrechseln.


Diese „Beschriftung“ hat uns Vorführern der Ernst sozusagen spendiert. Irgendwie war es ihm wohl auf die Dauer lästig uns wieder und wieder die Richtung vorgeben zu müssen. Eventuell konnte er auch nicht mehr mit ansehen wie wir seine Reitstockarretierung quälten.


Metallstift mit kleinen Dorn und Gummischutz


genau ! Zum Schleifen.


Gerhard bracht indes die nächste „Beschäftigung“ für unseren Vorführer.
Unserer Querstange des Fahnenmastes fehlte noch links und rechts der Abschluß.


Die etwas andere Art die Werkstückmitte kenntlich zu machen.
Also jetzt mal aufgemercht:
Das Schätzeisen in der linken Hand nimmt man als Lineal für die Eckenverbindungslinie und
mit den Meisel ritz man eine feine exakte Linie in das Hirnholz.
Wer da noch glaubt ein Drechsler bräuchte einen Bleistift der irrt ganz einfach. Der Beweiß wurde hier klar erbracht.


Kennen wir ja – Rund machen


Die Kugel mit Bund nimmt langsam Gestalt an.


Uns was es dann zu sehen gab erstaunte doch so manchen.


Wie prüft man in Neusles ob eine Kugel eine Kugel ist ??
Mit einem Ring mit einem x-beligem Durchmesser den man auf die Kugel legt.


Wenn eine Kugel eine Kugel ist kann man jetzt kein Licht mehr zwischen Holz und Metall sehen.


Natürlich muss man den Ring auch schräg drauflegen um die komplette Kugelfläche zu überprüfen.


Noch mal kurz nacharbeiten.


Und passt.


Die Kunst besteht jetzt natürlich darin die zweite Kugel in den gleichen Dimensionen zu fertigen.


Wie man sieht war der Johannes zufrieden mit seiner Arbeit.


Einmal die Augenkräftig reiben bevor wir zum letzten Akt schreiten.


Gerhard beim Einholen der Fahne


Also für diejenigen die der Materie noch unkundig sind: Der Mast wir gekürzt und dann kommt automatisch die Fahne auch mit herunter 🙂


O.K. wenn mann den Fahnenmast ganz arg kurz macht muss man sich bücken um an die am Boden liegenden Stoffteile zu kommen.


Dafür hat dieses mal unser Gerhard den Längsten in der Hand.


Da wir dem Ganzen natürlich noch die Spitze aufsetzen wollten musste Johannes noch mal ran.


„Fränkische Zwiebelform“ mit langer Spitz für die Spitze.


Ernst ermahnt hier die Anwesenden, in recht gekonnter Körperhaltung und „Ernster“ Mine, ihre Blicke nochmals auf unseren Vorführer zu richten.


Vakuumfutter – ja man sieht es deutlich es ist das Vakuumfutter im Einsatz um die restlichen Arbeiten zu vollenden.


Um eins mal ganz klar und deutlich herauszuarbeiten:
Solange die Ulli im Urlaub weilt (sie hat es sich wahrlich verdient nachdem sie unseren Haufen die letzten Monate versorgt hat)
hat hier und jetzt der Ernst das Zepter des Regenten in der Hand.


Schau schau unser Ernst – Fitness pur.
Und für ein Spässchen ist der Ernst all mei Toooch zu ham.

Also krönen wir den Abend mit der höchsten Fränkischen Anerkennung:

Passt scha.

Gruß
Helmut

P.S.:
Und hier noch die Auflösung der Frage – für was brauchen die Fanken jetzt auch noch eine Fahne ?
Schaut mal auf unserer Startseite nach !!!!
Die nächsten beiden Großereignisse stehen vor der Haustür.
Ausstellung in Neusles und
unsere große Ausstellung in Weißenburg an der Fränkischen Seenplatte.

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