Helmut hat fei wiedder aa g’scheit Gas geb’n – sei glanzign und glitzernde Kreisel für’n Weihnachtsmarkt bring’a die Kinder zum Strahln wia a Christbaum! Des werd fei a Gaudi auf’m Weihnachtsmarkt! Do schau’n die kleena und die grooßn Kinner fei ned schlecht!

Da Berthold hat a Vase aus Roudäichn g’drechsl. Nach’m Räuchern kummt die Masserung fei richtig schee raus. Weil Roudäich bloß halbd so vui Gerbsäur hod wie unsre Eich, hod’s halt a weng länger dauert – glei 20 Stund! Aba des Ergebnis kann si echt segn lassn. Und? Wer entdeckt’n Eisvogl, der grad ins Wasser nisticht?“


Un no a scheena Scholn


Da Wolfgang E. zeigt a paar von seine ganz besondan Dousn.

Die Dousn vom letzdn Onlinetreff is etz a vollbracht. Der Deckel is ohm a weng einkürzt worn.

No grad rechtzeitig zum 1. Advent is der Adventskerzenhalter vom Wolfgang fertig worn.

Da Thomas hot a olde Scholn umgschdaltet,

zum Käs’halter, der steht auf seim schena Wurzeltisch. Der Wein is echt und scho richtig guad gwachsn.

Djamil hod vo am Drechselfreind a klans Stück Holz mit schener Maserung kriagt. Oba mit a paar Riss drin. Was konn ma doraus machn? Mit Kunstharz ausgießn, dann wird’s a richtige Pracht!

Die Scholn innen hohl gedrechselt – Späne bis zum Abwinken, kleben überall! So a endlos Arbeit, bis ma des Chaos wieder im Griff hot und die Werkstatt sauber is. Fast wie a Späne-Sturm mitten im Wohnzimmer!

No der langwierign Politur is a richtige kostbare und anspruchsvolle Scholn entstanden, die richtig a Blickfang is. Da hot ma gscheid Zeit und Geduld brauch, bis die Oberfläche so schee glatt und glänzend wordn is!

No a scheene Scholn aus Thermoesche.

In dera Scholn is a handgmachte Seif nei’kumma. Fertig is a scheen’s Weihnachtsgschenk.

Wolfgang K. hot an Rohling für a Urn gmacht. Er war ned ganz zfriedn mit seiner Arbeit. Auf’m Bild schaut der Rohling aba recht guad aus. Aller Anfang is hoid schwerr und Übung macht’n Meisda!

Zum Schluss hot da Wolfgang no sein Bestes gebm, mitten auf’m Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber.
Es war wieda a scheener und kurzweiliger Stammdisch mit a paar neie Erkenntnisse.
Viel Spaß und Erfolg in eurer Werkstatt.

Schea. Aber ets brauch ma a Übersetzung für unseren Berliner Freind und für die anderen interessierten Preissn. Sunst komma die net kloar.
Gruß
Werner
(vom Grenzzaun Franken – Oberpfalz)
Do hosd die echt’n Oberpfälzer völli vergess’n. Da Google werd des scho hiwurschtln. Dei main hald, des Fränggische auf da VHS lerna. Da Djamil werd’s scho kapiern.
das ist für mich ein Leichtes:
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**Ein kreativer und inspirierender Drechsler-Stammtisch**
Helmut hat wieder volle Energie gegeben: Seine glänzenden und glitzernden Kreisel für den Weihnachtsmarkt lassen Kinderaugen strahlen – wie kleine Christbäume! Das verspricht auf dem Weihnachtsmarkt ein echtes Highlight zu werden, für Groß und Klein.
Berthold präsentierte eine eindrucksvolle Vase aus Roteiche. Nach dem Räuchern kommt die Maserung besonders schön zur Geltung. Da Roteiche weniger Gerbsäure enthält als unsere heimische Eiche, dauerte die Bearbeitung etwas länger – ganze 20 Stunden! Das Ergebnis kann sich jedoch mehr als sehen lassen. Wer genau hinschaut, entdeckt sogar einen „Eisvogel“, der scheinbar ins Wasser stößt.
Auch eine weitere wunderschöne Schale konnte bewundert werden.
Wolfgang E. zeigte einige seiner ganz besonderen Dosen – jedes Stück ein kleines Kunstwerk.
Die Dose aus dem letzten Online-Treffen ist nun ebenfalls vollendet, der Deckel wurde noch leicht gekürzt.
Pünktlich zum 1. Advent wurde zudem sein Adventskerzenhalter fertiggestellt.
Thomas hat eine alte Schale in ein neues Leben überführt: Als dekorativer Käsehalter findet sie nun ihren Platz auf seinem eindrucksvollen Wurzeltisch. Selbst der Wein darauf ist echt und bereits wunderbar gereift.
Djamil erhielt von einem Drechslerfreund ein kleines Stück Holz mit wunderschöner Maserung, allerdings mit einigen Rissen. Durch das Ausgießen mit Kunstharz entstand daraus ein echtes Schmuckstück.
Beim Aushöhlen der Schale fielen Berge von Spänen an – ein wahres Späne-Chaos, das an einen kleinen Sturm im Wohnzimmer erinnerte. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Nach einer aufwendigen Politur entstand eine edle, glänzende Schale, die sofort ins Auge fällt.
Eine weitere formschöne Schale aus Thermoesche fand ebenfalls großen Anklang. Gefüllt mit einer handgemachten Seife wurde sie zu einem liebevollen Weihnachtsgeschenk.
Wolfgang K. zeigte einen Urnenrohling, den er gefertigt hat. Obwohl er selbst nicht ganz zufrieden war, machte das Werkstück auf den Bildern einen sehr gelungenen Eindruck. Wie immer gilt: Aller Anfang ist schwer – und Übung macht den Meister.
Zum Abschluss gab Wolfgang noch einmal alles – mitten auf dem Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber.
Es war insgesamt ein schöner, kurzweiliger und lehrreicher Stammtisch mit vielen neuen Eindrücken.
**Viel Freude und gutes Gelingen in euren Werkstätten!**
Na, geht doch! GPT ist ja doch der Fränkischen Sprache mächtig.
Hallo zusammen
Mir gefällt die fränkische Version wesentlich besser !!
Ganz herzlichen Dank Erich für diesen herrlichen Bericht in Mundart.
Gruß Helmut
Hallo,
danke – es freut mich, dass der Bericht auf Fränkisch gefällt.
Er is als a wenga Abwechslung zum schnöden Schriftdeutsch g’mant.
Gruß Erich