175. DFF – Jubiläums-Onlinetreffen am 29. Januar 2026

Wenn aus der Not eine Tugend – und eine Tradition – wird

Corona sei Dank: Was einst als improvisierter Ersatz begann, ist inzwischen eine feste Größe geworden. Mit unserem 175. Onlinetreffen haben wir einen besonderen Meilenstein erreicht. Die virtuellen Treffen ergänzen heute unsere Live‑Treffen auf ideale Weise – fachlich, menschlich und mit viel Raum für Austausch, Humor und Kreativität.


Jürgen eröffnete den Reigen mit Brottöpfen und Schalen aus Zirbelkiefer. Neben der markanten Maserung ging es auch um handfeste Zahlen: Die Zirbelholzpreise sind in den letzten Jahren von rund 1.200 € auf etwa 2.200 € pro Kubikmeter gestiegen. Diskutiert wurden Qualität, Marktpreise und Verkaufsmöglichkeiten.

Ganz persönlich wurde es, als Jürgen von seinen Erfahrungen mit Zirbelnuss‑Spänen berichtete, die er nach dem Absetzen seiner Blutdruckmedikamente nutzt – mit, wie er schilderte, positiven Effekten. Drechseln eben: manchmal näher am Leben, als man denkt.


Wolfgang präsentierte ein elegantes Hohlgefäß aus Pappelmaser. Schnell entwickelte sich daraus eine lebhafte Diskussion rund um die Wandstärkenmessung – ein Thema, das Drechslerherzen höherschlagen lässt.


Djamil zeigte eine ausdrucksstarke Schale, die die lebendige Maserung der Pappel besonders schön zur Geltung brachte. Ein weiteres Beispiel dafür, wie vielseitig und überraschend dieses Holz sein kann.


Dieter sorgte für staunende Gesichter mit einem Hohlgefäß, das scheinbar mit einem Reißverschluss geöffnet werden kann.


Spätestens beim anschließenden „Schweizer Käse“ mit zahlreichen eingezogenen Mäusen war klar: Kreativität kennt bei uns keine Grenzen.


Gerhard zeigte gedrechselte Teile für Sparstrümpfe und gewährte damit einen Einblick in die Welt der Teileproduktion. Präzision, Wiederholgenauigkeit und trotzdem Spaß an der Sache – auch das gehört dazu.


Kultur zum Abschluss.

Wie so oft ließ es sich Wolfgang nicht nehmen, das Treffen mit einer Portion Kultur zu beenden. Gedichte – mal ernst, meist zum Schmunzeln – sorgten für einen würdigen und heiteren Ausklang. Ein bisschen Nachdenken, viel Lächeln und das gute Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein.

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Eine Antwort zu 175. DFF – Jubiläums-Onlinetreffen am 29. Januar 2026

  1. Erich Knabl sagt:

    Hallo Thomas,

    ja, wer hätte das damals gedacht. Ich war ehrlich gesagt auch eher bei den Zweiflern – geprägt von der täglichen Arbeit und ziemlich genervt von den vielen Teams-Sitzungen.

    Aber durch unsere Online-Treffen hat sich wirklich eine illustre Runde gebildet. Wer nicht teilnimmt, weiß gar nicht, was er verpasst. Besonders schön finde ich, dass hier jeder sein Wissen, seine Empfindungen oder seine Meinung einbringen kann, wenn er mag.

    Bei dem Live-Treffen sitzt man meist an einem Tisch, bekommt vielleicht noch die Gespräche am Nebentisch mit – und der Rest geht einfach unter. Online ist das anders, da kommt viel mehr bei allen an.

    Ein großer Nachteil bleibt natürlich: Uli’s gute Kuchen fehlen. Das ist schon eine unschöne Sache, mit der wir leben müssen.

    Wir sollten dieser „blöden Idee“ wirklich dankbar sein. Ohne dich gäbe es unseren Online-Stammtisch wahrscheinlich gar nicht.

    Gruß Erich

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