Gold, Gold, Gold

Hallo Freunde

Vergolden von Kunstwerken ist eine uralte und tolle Sache aber nur Wenige können das.

Gold

Unser Manfred kann’s und so hatte er uns beim Apriltreffen ein wenig von dieser Handwerkskunst gezeigt.
Er erklärte 2 Verfahren :Die Ölvergoldung(Mixtionvergoldung) und die Polimentvergoldung. Alles war bestens vorbereitet als die ersten Teilnehmer kamen.

Manfred hatte viele Schaustücke ,Objekte,Werkzeuge und Materialien mitgebracht.

Zunächst ging es um das richtige Auflegen des Öles auf das Objekt:

Die (Der,Das?)Mixtion ist ein hochreines ,mit Sikkativen versetztes Leinöl. Es gibt z.B. ein 3 Stunden oder 12 Stunden Mixtion , das heißt das man nach 3 bzw. 12 Stunden Trockenzeit
das Gold auftragen muß.

Der hier zu sehende Pokal ist mit einem 3 Std Mixtion behandelt und wurde vergoldet.

Das Gold ist in Heftchen eingelegt und wird auf den Vergolderkissen mit dem Vergoldermesser geteilt und mit verschiedenen Pinseln auf das Objekt aufgebracht.

Beim kleinsten Lufthauch fliegt das „hauchdünne“Gold davon.
Und weil Manfred bei seiner Arbeit auch immer was erklärte gabs immer wieder etwas „Fluggold“

Aber der Manfred meisterte das ruhig und perfekt und so wurde Stück für Stück Gold auf den Pokal aufgetragen.

Die Polimentvergoldung erfolgt auf einen mehrschichtig aufgebauten Kreidegrund. Hier ,etwas unscharf, das vorbereitete Objekt:

Die zu vergoldene rote Fläche wurde mit einem speziellen Haftvermittler eingestrichen und mit dem Edelmetall belegt.

Es war ein toller Vortrag und wir alle haben viel gelernt
Bravo Manfred

Der Arbeitstisch nach der Vorstellung:

Daran erkennt man den leidenschaftlichen Kunsthandwerker

Kleine Sensationen am Rande:
1. Besuch aus Thüringen , München und Sommerhausen
und
2. Die Schale vom Thomas

und
3. Die fertige Tabaks-Pfeife die der Ignatz beim Novembertreffen gemacht hat:

Es war wieder mal ein tolles Treffen
Vielen Dank an alle

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