DFF – Treffen Oktober 2015 Kreativität

Kreativität – und was nun ?


Oder doch besser – – Kreativität – was tun !
Und über das was man „tut“, oder besser noch – tun sollte,  bevor man das „tut“ was man so „tut“ wenn man ein Holstück in den Fingern hält und die Drechselbank nach Bewegung lechzt  – ja darüber mußte mal wieder geredet werden.


Ernst bei seinen einleitenden Worten.


Gerhard hielt einen kleinen aber feinen Vortrag welche Punkte für das Gelingen eines Werkstückes von entscheidenter Bedeutung sind.


Es folgen einige Bilder der mitgebrachten Exponate.


Unsere beiden Gemeinschaftsschalen, die anlässlich des Augusttreffens bei Reinhard gefertigt wurden, sind nun trocken und fertiggestellt.


Ernst gibt das V-Zeichen – wollt er jetzt drangenommen werden oder was ?


43 Drechsler aus nah und fern fanden den Weg nach Neusles.


Anglerlatein schaut zwar auch immer so ähnlich aus aber hier bei uns  werden Fakten dargelegt.


Grübel Grübel und Studier was machen wir denn hier.


Einfach nur scheeee


Grundlagen vermittelt – gut gemacht Gerhard.


Na na   Thomas wer wird sich denn da nicht beherschen können. Gereizt hät es ihn ja schon mächtig auf dieses filigrane excentrische Teil mal mit dem Hämmerchen draufzuhauen.


Im zweiten Teil des Abend wurden dann mitgebrachte Werke, Halbwerke oder nur Rohlinge besprochen.  Zwieselstück mit drei Abgängen – Allmächt na was mach mer denn daraus wieder. Es ist immer wieder interessant welche Ideen aus der Runde dabei aus der Taufe gehoben werden. Heutzutage nennt man das dann wohl Brainstorming.


Gerhard´s Hirnholzschale wird fertiggeschliffen und dann haben wir demokratisch beschlossen schaut sie Top aus.


Friedrich´s Schale hat sich teilweise aufgelöst. Die Bruchlinie entlang des Jahresringes sollte erhalten bleiben und in die fertige Schale integriert werden. Der Anspruch besteht hier in der Einbindung des Schalenabschlusses.


Franz-Josef brachte ein noch völlig unbearbeitet Objekt mit. Hier entwickelte sich eine rege Diskussionsrunde ob und wenn ja wieviel man eingreifen sollte.


Dieses Objekt von Reinhard wurde unfreiwillig zur Allianzarena – allerding dummerweise ohne Boden. Skizzen machen bewerten – und neue Zeichnungen – schon sieht man spannende Weiterentwicklungen.


Gerhard mit einem Zirbelwurzelstück. Einhellige Meinung war das der Standfuss verändert werden muss und sonst das Objekt ohne Veränderungen seine Wirkung am besten offenbart.


Manfred geht schon mal in Deckung – braucht´s aber nicht wir waren friedlich im Konsens vereint.


Zum Schluss noch was zum Nachdenken – zugegeben es steckt doch sehr viel Wahrheit in diesem Spruch an der Innentür in der Werkstatt vom Ernst.

Na das war mal wieder ein toller Abend mit vielen Anregungen für die tägliche Praxis. Geschmäcker sind bekanntlich immer verschieden aber man kann aus vielen, ruhig auch unterschiedlichen, Meinungen auch seine eigene Sichtweise weiterentwickeln. Danke an alle für die rege Diskussion über die Werke.

Gemäß dem Wunsch von Gerhard wäre es ein schöner Vergleich die Teile, mal in einem späteren Abend, im fertigen Zustand nochmal zu begutachten.

Gruß
Helmut

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4 Responses to DFF – Treffen Oktober 2015 Kreativität

  1. Ich wollte nur sagen: Mir hat’s gefallen! War sehr interessant und bringt auch viel für eigene Projekte. Erstaunlich, wie viele gute Ideen auf die Schnelle entstanden! Sollten wir öfter mal machen-ein Objekt besprechen!

  2. Manfred Faltin says:

    Hallo Frankendrechsler,

    wenn ich unsere vielen Stammtischtreffen in der Vergangenheit mit wenigstens 7 Punkten beurteilen müßte, dann würde im Rückblick bewußt werden, was für ein eine schöne Sache das ist. Für jeden Einzelnen !!
    Jeder der 7 Punkte würde Seiten füllen.

    Danke Helmut für deinen schönen Bericht !
    Und Danke Gerhard für die 7 Punkte die du nüchtern in Lettern in den Raum gestellt hast.
    Es ist unheimlich gut und wichtig gewesen, dass man in Abständen einmal ein ordnendes HALT einlegt und über die Dinge, welche man fabriziiert – und das ganz sicher mit viel Einsatz und Feude – einmal nachdenkt. Um so freier ist man dann für NEUES.
    Oft gewöhnt man sich auch an das so nicht ganz GLÜCKLICHE und die eigenen Fehler sieht man halt manchmal nur mit den Augen der Anderen, wie es sich ja deutlich gezeigt hat.

    SEHEN lernen !
    Man muss dazu bereit sein und dann gelingt immer Besseres und Schöneres.

    Leider kommen jedes Mal die vielen schönen mitgebrachten Sachen viel zu wenig zur Geltung. Die Zeit reicht nicht um darüber zu sprechen.

    Herbert aus Unterfranken ist z.B. am Puls der Zeit !
    Mit wunderschönen Anhängern für`s Dirndl am Oktoberfest war er vertreten. Hergestellt in einer unglaublichen Präzision. Muster in Plexiglas und Hochglanz. Natürlich auch in Holz und Farbe. Das Fräsmuster wird mit entspanntem Wasser besonders schön.
    Und so könnte man jedes Mal über andere schöne Objekte sprechen, welche es verdienen, anerkannt zu werden.

    In diesem Sinne !
    Gruß
    Manfred

  3. Gerhard Winter says:

    Hallo Drechselgemeinde
    Auch mir hat es wieder sehr gut gefallen , da ich ja schon beim
    letzten Kreativ Treffen gute Tipps für meine Eiben Wurzelstock
    mitnehmen konnte und auch diesmal habe ich wieder gute
    Vorschläge für meine Hirnholzschale bekommen .
    Danke Gerhard für deinen tollen Vortrag , auch an unseren Helmut
    der immer einen erstklassigen Bericht schreibt .
    Gruß Gerhard W.

  4. Gerhard Staudacher says:

    Vielen Dank an Helmut für diesen wie immer sehr guten Bericht.
    Mir hat es Spaß gemacht diese Moderation zu übernehmen und gelernt habe ich dabei auch noch etwas.