DFF – Treffen März_2012

Am 01. März trafen sich wieder 32 Freunde der Fränkischen Drechselszene zu ihrem
monatlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch.

Hohl

Das Thema an diesem Abend ließ wieder
einiges Erwarten – an mehreren Maschinen wollen wir Werkzeuge zum Hohlformen-machen ausprobieren – so der Text der Einladung von Ernst.

Also legte Gerhard gleich mal los – Rundmachen war angesagt bevor es an das Innenleben
ging.

Da ließ sich auch Helmut nicht lange bitten und nahm sich den nächsten Rohling zur Brust.

Friedrich war da schon in Vorleistung zu Hause gegangen und hatte fertige vorgebohrte
Rohling auf stabilem Spannfutter dabei.

Gerhard hatte trotzdem die Nase vorn und beschäftigte sich mit den Anfängen des Innenlebens.

Zwischenzeitlich blieb jetzt schnell mal Zeit mitgebrachte Objekte zu bestaunen.
Bei diesen Damen wurde offenbar an völlig unnötiger Kleidung zu recht gespart.

Eine Schablone im Maßstab 1 : 1 erleichtert die Formfindung ganz erheblich.

Franz-Josef musste hier leider feststellen das die Killinger für die mitgebrachte
Stangenhalterung leider etwas zu klein war.

Macht nix denkt sich Friedrich dann halt klassisch ausgehölt.

Gerhard erklärt hier worauf es ankommt. Weit ausladende Handbewegungen die den
die den Raum öffnen für die unendlichen Weiten des Holzinnenlebens.

Und dann Jürgen Eisen reinstecken und mit geballter Faust drücken – aber mit Gefühl bitte.

Edgar hat´s gleich begriffen und wunderschöne Rüsterlocken produziert.

Gerhard formt die Faust schon recht schön – aber

Franz-Josef zeigt hier trotzdem eine elegantere Körperhaltung mit formvollenteter
Fingerhaltung. Also doch ein gewisse Lockerheit an den Tag legen.

Fast unbemerkt hat sich inzwischen bei Michael an der dritten Maschine ebenfalls eine
Gruppe interessierter eingefunden.

Testen – Prüfen – Propieren – mit den verschiedensten Werkzeugen an allen Maschinen.

Der Kreis des Fachpublikums war nun überall in anregenden Runden zu beobachten.

Edgar geht offenbar mit offenen Augen durch die Welt und hat hier ein Halterung abgeschaut
die auch bei anderen Einsatzzwecken für stabilen Halt sorgt.

Die längste Stange hatte aber trotzdem unser Altmeister Friedrich zu bieten.
Hier wäre es also auch möglich von der Couch im Wohnzimmer aus eine Vase auszuhölen.
Der Gedanke bietet reizvolle Ansätze. Da könnte so manche Vase Gestalt annehmen während
man die Frankenschau mit allem wichtigen Tagesereignissen trotzdem mitbekommt.

Bernd sieht besser wenn die Brille nicht die Sicht behindert.

Im Laufe des Abends konnte man vermehrt eine gebückte Haltung der Teilnehmer feststellen.

Ernst durfte dann auch mal ran die Stange aller Stangen.

Über was sich Thomas hier freute können wir nur …. – aber ohne Glaskugel – lassen
wir das lieber.

Johannes: Schau Helmut wenn du mit der flachen Hand am Eisen vor dem Loch bist
siehst du Innen nix. O.K verstehe ich aber ich seh doch ob die Fingernägel sauber
sind oder nicht und das ist doch auch wichtig.

So sehen glückliche Fränkische Drechseler aus die es begriffen haben.

Spagetti wurden natürlich nicht gefertigt – hier handelt es dann doch um optimale Späne
der schneidenden Drechseltechnik. Man sieht hier wieder mal deutlich am Einsatzwillen
fehlt es keinem.

Und wennst dann noch ein breites Kreuz hast kann nichts mehr schief gehen. Die rechte Hand liegt also nicht immer zur Unterstützung am Körper an.

Sieht so eine nachdenkliche Gesprächsrunde aus ?

Wenn Männer ihre Köpfe so zusammenstecken dann gibt es hier sicher was zu sehen.

Aja Ernst an seiner guten Killinger.

Bei Michael erkennt man zwischenzeitlich eine lockere Haltung

Moment ich leuchte dir mal rein damit du auch was siehst.

Schau Manfred ich hab zwei neue gemacht.

Allmächt nä diese beiden neuen Knittervasen haben, genauso wie ihre
Geschwister, schon was faszinierentes .

Zum Schluss griff auch Thomas noch ein als er mit seiner Bildergalerie der Mitglieder
fertig war.

Warum jetzt Gerhard so allein am Tisch saß ?

Damit möchte ich mich Friedrich anschließen und ein Prosit auf diesen wieder
ausgesprochen gelungen Abend aussprechen.
Die Möglichkeiten die die verschiedenen Werkzeuge bieten wurden ausgiebig begutachtet.
Mein Fazit dieses Abend´s:
Solche Veranstaltungen sind genauso wichtig wie einzelne Vorführungen und werden sicherlich
auch in Zukunft im Jahresablauf ihren festen Platz haben.

Gruss
Helmut

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