DFF – Treffen Juni 2014 Freiluftveranstaltung

Freiluftveranstaltung mit Motorsägen diversen Vorrichtungen, Holz, und Muskeln und das alles für einige Bohlen
sauber aufgesägtes Holz

Motorsäge

Na ihr wisst schon da steht er jetzt – nee nicht den den Ihr meint, sondern der Bericht unserer Freiluftveranstaltung unter blauem Neusleser Himmel bei Sommer, Sonne und ….


einem Hänger voll Tswetschgn.


Aber fangen wir unseren Bericht traditionell wieder in der Werkstatt, also unterm Dach, an.


Da ja leider unser Gerhard verhindert war wurde noch jemand gesucht der die Richtung vorgibt. Hier sehen wir Roland und Fritz die schon mal in einigen Trockenübungen versuchten die Lücke vorübergehend zu schließen.


Diverse Arbeiten unserer Produktivabteilungen Drechseln im Vorrichtungsbau und
Vorrichtungen zum Drechseln beim Bau waren wieder zu begutachten.


Hier sieht man das auf was man so schaut wenn man Bilder einer Werkstatt schaut .


Sigi hat da gleich noch einiges mehr drauf und hat mit der Motorsäge, sozusagen „Freestyle“, schon mal ein Akkordeon gefertigt das zu unserm Sommerfest, an einem Samstagabend im Juli, uns mit verzückenden Klängen bei Laune halten soll. Knöpfe sind natürlich selbst gedrechselt.


Ausgehölte Wurzelknolle mit Spannfutter – nun warum nicht – Kunst ist ja sooooo vielfältig.


Gewisse Arbeiten muss Mann Begreifen um sie zu begreifen. Arbeit für 5 Hände und 3 Köpfe.


Aber jetzt zur Sache Schätzchen.
Die letzten Vormieter des Massivholzes verließen dann doch noch gewissermaßen „freiwillig“ gezwungen ihre bisherige Wohnung.


Man sieht es diesem kleinen Häufchen gar nicht an aber 6 PS geballte Kraft sollen in Ihm schlummern.


Wir haben dann ganz flugs einen Kreis gebildet, um die ideale, geometrisch angestrebte Form zu erreichen.
Zugegeben einige kleine Verbesserungen wären noch möglich gewesen aber für den Anfang schon gar nicht schlecht.


Akkuschrauber in der Rechten


runter in die Knie


und Brett an die Stirnseite angeschraubt


mit der Wasserwaage ausgerichtet – so beginnt das Spektakulum.


Da staunt der Laie und rätselt der Fachmann.


Gegenüber das gleiche Procedere und ein langes Brett entlang des Stammes mit Schraubzwinge befestigen


damit die Säge ihre Führung hat. Einfach aber effektiv. Triebwerk anwerfen und


Schau schau die Säge sägt ja


und macht schnell beachtliche Fortschritte bezüglich des zurückgelegten Weges.


Hinter Thomas hat sich ganz geschwind ein Zuschauer freier Raum aufgetan.


Vermutlich lag es nicht an der Sicht auf den Rücken von Thomas sonder eher an der Staubbelastung der Neusleser Luft.


Späne abwischen damit man die herrliche Farbe des Holzes bewundern kann.


Demontage und Brett´l an der gesägten Fläche festschrauben.


Motor an


nochmal drüber laufen lassen


und schön weiterschieben


bis man hinten angelangt ist und schon hat man einen Schnitt im rechten Winkel gefertigt.


Irgendwie und sowieso war das eine relativ Bodennahe Veranstaltung. Gekrümmte Haltung auch für ein Foto.


Die Bohlendickewird am Gestänge eingestellt und los geht´s mit einer sauberen Bohle.


Die Schwertlänge bietet noch einiges an Reserve für dickere Ausführungen.


Sauberer glatter Bohlen – schaut schon nach was aus.


Volle Konzentration tut trotzdem Not.


Einer nach dem anderen – 6 Pferdla beherrschen und die Schaffenskraft lässt nicht nach.


Schöne Bohlen im Rücken – da ging selbst Manfred in die Knie.


Ernst macht Ernst und misst zur Qualitätskontrolle lieber mal nach.


Gärwert hams zwar nix ower gschafft warn´s scha. Unsere 3 Schönsten vom Holzstapel.


Nächstes Gerät mit einer etwas anderen – stabileren ? – Führung im Stamm.


Horst demonstrierte diese Konstruktion ebenfalls am quasi „lebenden“ Objekt.


Der Nachteil dieser Konstruktion, die am Schwert vorn und hinten geklemmt wird, ist der ggf. eingeschränkte Durchlass.

Eventuell sollte ich am Schluss doch noch erwähnen das es dieses mal also um einfache preiswerte Kleinsägewerke
ging mit denen man sich selbst einige Stämmchen auf handliche Teile relativ genau zusägen kann.
Erstrebenswert ist es sicherlich die zu sägenden Hölzchen etwas höher zu lagern damit der Rücken geschont wird.
Jünger werden wir ja alle nicht und der Weg nach unten wird auch nicht einfacher.

Gruß
Helmut

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