DFF – Treffen Februar 2013 Finger und Wendekreisel

Thema des Abend´s bei Ernst
„Workshop Finger und Wendekreisel“ im Februar

Fingerkreisel

Am 07. Februar um 18 Uhr trafen wir uns wie gewohnt in Neusles – Ernst hatte eingeladen – damit
wir wie gewohnt unser Treffen „zelebrieren“ können und im Idealfall sogar „Erkenntnisse haben.


Erster Eindruck:
Thomas hatte uns sein neuestes Filigranwerk mitgebracht und Manfred seinen bereits vorangekündigten
Kreisel mit excentrischem Stiel. Beides excellente Werke die zum Staunen einluden und Raum für Inspirationen
ließen.


Insgesamt fanden 27 Drechselfreunde den teilweiße doch recht winterlichen Weg in die Werkstatt.
Was es nun hier zu sehen gab – schwer zu sagen – vor lauter Zuschauern sah auch mein Kameraobjektiv nichts.


Ernst mit Bimelimbim beim “ Letzten Aufruf “ Kulinarisches wie immer für Eingetragene.


Ah – jetzt denke ich kommt etwas Licht ins Dunkel. Das sieht verdächtig nach Thomas aus der sich
an der Drechselmaschine zu schaffen macht.


Treffer !! Thomas am Dreh mit dem Wendekreisel. Es ist ganz einfach und so simpel.
Entweder der stellt sich auf oder eben nicht.
Pasta.
Wenn er sich aufstellt – Staunen beim Publikum.
Und wenn er sich nicht aufstellt – nicht mitnehmen zur nächsten Austellung.
Ergebnis:
Jeder Wendekreisel der dem breiten Käuferpublikum präsentiert wird stellt sich auf.
So schauen wahre Lebensweisheiten aus.


Und weil wir ja einen Workshop zum Thema Wendekreisel und Fingerkreisel hatten sehen wir hier
Johannes an einer kleinen Roten mit einer weiteren Kreisrunden Kreiselvorführung.


Wohlwollend kritische Qualitätsprüfung durch den Hausherren.
Ja man sieht es sogar – der hat sogar unten die Spitz.


Thomas legt unterdessen noch einmal nach.
Fingerkreisel mit eingesetzem Stiel.
Aufgemercht !!
Fingerkreisel kommt nicht davon das Finger kreiseln – und wenn doch lasst es mich wissen.
Wir machen dann davon einen eigenen Workshop.

Richtig wäre hier das der Kreisel auf dem nach vorne ausgestreckten Finger kreiselt.
Auch nicht so schwer wenn „Mann“ den Trick kennt. ?? !! ??
Kleines Loch in die Fingerkuppe gebohrt – Spitze des Kreisels in das Loch setzen – andrehen und läuft.
Kleiner Tipp am Rande – um unschönen Blutabfluss durch die Bohrung im Finger zu vermeiden sollte man
natürlich einen engen, am besten gedrechselten, Holzring am Fingeransatz verwenden.


Manfred griff dann noch ganz ungeniert mit einer Farbtube bewaffnet in das Geschehen ein.
Thomas verdeckte jedoch umgehend das Ergebnis – hier sollte wohl eine gezielte Werksspionage
im Keim ersickt werden.


Schnell noch ein Versuch von Hinten – naaa da sieste auch nichts.


Manfred war dann nach langem zureden doch noch bereit das Geheimnis zu lüften.
Herrlich bunte Kreisel die nicht nur Kinderaugen strahlen lassen. Mit einfachsten Mitteln etwas
Farbe ins Leben der Kreiselwelt gebracht und selbst starke Männer werden schwach.


Jürgen wollte es auch praktisch testen was er gerade gesehen hat.
So ist so ein Workshop ja auch gedacht. Passt – richtig gemacht.


Diskussionen am Rande – schließlich haben wir alle ja auch schon Erfahrungen gemacht die in
geeigneter fachlicher Runde ausgetauscht werden.


Leider auf dieser Aufnahme nur sehr schwer zu erkennen – Nürnberger wurden natürlich auch,
praktisch am Namensgebenden Ort, fabriziert.


Ernst zeigte uns dann aber auch wie man sich von diesen lästigen Zeitgenossen wieder verabschiedet.


Thomas mit einer kleinen Vorführung wie man in 60 Sekunden vom Rohteil zu einem kleinen
eingesetzten Stiel für einen Kreisel kommt.


Ein wenig verdeckt hat er an diesem Abend schon gearbeitet.


Meisel gekonnt im Einsatz.
Glaubt mir die 60 Sekunden waren kein Problem und gut ausgesehen hat er auch (Der Thomas und der Stiel).


Der Abstecher wurde zum Aufteilen des Rohlings für die nächsten Kreisel verwendet.


Leider war ich hier schon etwas spät mit dem Foto – die meisten Teile waren bereits eingepackt.
Die Küche war hier wie immer der ausschlaggebende Punkt für ein pünktliches Ende in der Werkstatt.

Soviel zu meinen kleinen Bericht.
Verraten tun wir mal weiter nichts – schließlich wollen andere ja auch mal erklären wie man was macht
damits das so wird was man zeigen wollte.

Gruß
Helmut

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